Sprechtraining

Sprechen ist mehr als Worte wiedergeben

Sprechtraining lohnt sich.

Das gesprochene Wort ist des Menschen wichtigstes Ausdrucks- und Verständigungsmittel. Egal ob im Beruf oder privat: eine angenehme, wohlklingende und tragfähige Stimme ist nicht nur für den Zuhörer ein Genuss.

Vor allem der Sprecher selbst profitiert in vielerlei Hinsicht vom Sprechtraining, denn der sichere Umgang mit der Stimme verleiht Selbstsicherheit und ermöglicht langes und – wenn nötig – auch lautes Sprechen ohne der Stimme zu schaden.

 

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Nach einer erste Einschätzung Ihres Sprechverhaltens und Bedürfnisse, entwickeln wir gemeinsam ein speziell auf Sie abgestimmtes Trainingsprogramm, das sich aus folgenden Teilgebieten zusammensetzen kann:

Unsere Atmung ist die Grundlage jeglicher Stimmproduktion.
Unser Körper ist unser Instrument.

Wenn wir die richtige „Mischung“ aus körperlicher Spannung und Entspannung finden und wenn wir die Bewegungen und Körperhaltungen kennen und einsetzen, die unseren persönlichen Atemrhythmus unterstützen, kann der Atem frei fließen und unsere Stimme optimal tragen.

Das Resultat: eine ruhige und entspannte Sprechstimme und ein Sprecher, der sich wohlfühlt.

Durch die bewusste Nutzung verschiedener Register und Resonanzräume können wir gezielt unterschiedliche „Sounds“ erzeugen. So kann ein und derselbe Sänger/Sängerin selbst unterschiedlichste Gesangssgenre (z.B. Pop, Musical, Rock, Klassik) stilsicher singen. Man muss nur wissen, wie und wo man Töne platziert, welche Resonanzräume wie eingesetzt werden und auch wie z.B. Vokale entsprechend geformt werden müssen.

Außerdem wird die Stimme mit der Zeit flexibler. Selbst schnelle Läufe und weite Tonsprünge gehen dann leicht.

Die Stimme wird zur Sprechstimme erst dadurch, dass wir verschiedene Silben, Worte und Sätze artikulieren. Um dies tun zu können, brauchen wir: Vokale und Konsonanten.

Aber wie und wo werden diese „richtig“ gebildet?

Wenn wir wissen, wie das geht, wird unsere Aussprache deutlicher und wir können beispielsweise auch entscheiden, ob wir Dialekt oder Hochsprache sprechen möchten.

Damit dies möglich ist, müssen unsere Sprechwerkzeuge (Zunge, Lippen, Gaumen, Kiefer) entspannt, aber gleichzeit auch aktiv sein und vor allem optimal zusammenarbeiten.

Deswegen lernen Sie Ihre Sprechwerkzeuge bewusst zu aktivieren. Dadurch wird Ihre Aussprache klarer und präziser. So dringen Sie optimal zu Ihren Hörern durch und werden verstanden

Es gibt eine berühmte amerikanische Studio, die besagt, dass das WAS jemand sagt nur zu 7 % für den Gesamteindruck verantwortlich sei, den ein Mensch auf seinen Gesprächspartner mache. Zu 38 % zähle der Tonfall der Stimme und zu 55 % die Körpersprache

Ob wir dieser Studie glauben oder nicht: unbestritten gilt, dass wir nicht nur durch unsere Stimme und Sprache kommunizieren, sondern auch durch unsere Körperhaltung, Bewegungen, Mimik, Gestik.

Vieles davon geschieht unbewusst. Sich seine unbewusste Körpersprache ins Bewusstsein zu holen und – wo nötig – zu modifizieren, trägt nicht nur dazu bei, dass wir unsere Inhalte besser transportieren können, sondern auch dazu, dass wir uns während der Gesprächssituation selbstsicherer und wohler fühlen.

Freie Rede, Vortrag, Moderation, Frontalunterricht in Klassen, Gruppenunterricht in Kleingruppen, therapeutische Gespräche, Anleiten von Entspannungen, Telefonaquise…

Wo auch immer Sie persönlich als Sprecher gefordert sind: Wir beziehen Ihren sprecherischen Alltag bzw. die Situationen, die sie stimmlich herausfordern, mit ein und suchen nach ganz konkreten Hilfestellungen, die es Ihnen erleichtern, diese/n zu meistern.

Man muss kein Schauspieler oder Musiker sein, um unter Lampenfieber zu leiden. Situationen, in denen Lampenfieber oder sogar Sprachangst zu Tage treten, kennen die meisten unter uns.

Und Lampenfieber kann sich auf ganz unterschiedliche Art äußern:
Herzklopfen, Erröten, Zittern, Anspannung, Reizbarkeit, Atemknappheit, Konzentrationsmangel, Bauchschmerzen, wackelige Stimme, etc.

Die Liste der möglichen Erscheinungsformen ließe sich hier endlos fortsetzen. Zum Glück leidet kein Mensch an allen Symptomen ;-)

Wir schauen uns an, wie genau sich Lampenfieber bei Ihnen äußert und finden Wege, die es Ihnen ermöglichen damit umzugehen, Entspannung zu finden und bestenfalls die darin enthaltende Aufgeregtheit in positive Energie umzuwandeln.

Manchmal kann es helfen, wenn man sich selbst von außen – also so, wie einen die Zuhörer/Zuschauer sehen und hören, erlebt. Manche ungewollte Lautfärbung, Satzmelodie, Gestik oder Mimik tritt dadurch ins Bewusstsein und kann danach leicht korrigiert werden.

Video- und/oder Tonaufnahmen ermöglichen uns diesen Perspektivenwechsel.

Unterrichtsgebühren

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© 2021 Angela Hack